In Ulm, um Ulm und um Ulm herum – Kulturwoche 2010

In nicht mehr ganz zwei Wochen geht sie los, die Ulmer Kulturwoche. Vom 19. bis 25. September gibt es ein buntes und rundes Programm in verschiedenen Locations. Höhepunkt ist sicherlich Steffi List, die direkt am 19. September auf der Bühne steht.

Aber auch viele andere tolle Events hat die Kulturwoche zu bieten: So gibt es einen Cocktailabend, eine große Travestieshow, eine Schifffahrt sowie Vorträge und Stadtführungen. Am 25. September endet die Kulturwoche dann noch mit einer XXL-Abschlussparty.

Ich freue mich darauf, dass ich – nach einer ausgedehnten Sommer-Lese-Pause – am 23. September im Rahmen der Kulturwoche in der Ulmer Aidshilfe aus Scheinfrei lesen darf. Um 19.30 Uhr geht es los. Und alle anderen Termine sind HIER zu finden.

Sunburned back from L-Beach

Viel zu schnell ist eines der jetzt schon schönsten Wochenenden des Jahres bereits wieder rum: Das erste L-Beach-Festival am Weißenhäuser Strand war ein rundum gelungenes Event!

Uh Huh Her trotz Aschewolke auf der Bühne

Uh Huh Her trotz Aschewolke auf der Bühne

Wer hätte gedacht, dass ausgerechnet ein isländischer Vulkan dazu beiträgt, den Organisatoren zittrige Hände und klopfende Herzen zu bescheren!? Und doch: Die mittlerweile tausendfach zitierte “Aschewolke” – sicherlich noch als Wort des Jahres 2010 in der engeren Wahl – hat auch einigen Besuchern und Acts einen Strich durch die Rechnung gemacht. So war bis Samstag zum Beispiel noch nicht klar, ob Uh Huh Her es schaffen werden anzureisen. Glücklicherweise standen Leisha Hailey und Band dann aber doch pünktlich um 23.30 Uhr auf der Bühne des L-Circus – nach einer nervenaufreibenden 60stündigen Anreise aus L.A.! Respekt, dass sie trotz dieser Strapazen noch vollen Einsatz zeigen konnten.

Eines der flauschigen Hochlandrinder vor den Stranddünen

Eines der flauschigen Hochlandrinder vor den Stranddünen

Und auch alles andere hat perfekt gepasst an diesem Wochenende: Sonne, gute Laune, viele interessante Gäste – Party total. Besonders interessant war auch die sonntägliche Talkrunde mit hochkarätigen (ehemaligen) Profisportlerinnen wie Imke Duplitzer, Tanja Walther-Ahrens oder Shary Reeves, die sich alle zum Thema Diskriminierung von Frauen im Profi-Sport äußerten. Für große Begeisterung im Publikum sorgte besonders die redselige Christa Kleinhans (Spielerin der ersten deutschen Frauennationalmannschaft), die munter und gutgelaunt in Erinnerungen schwelgte und aus dem Nähkästchen plauderte. Und auch Maren Valenti brachte mit der ein oder anderen lustigen Anekdote aus ihrem Werdegang die Zuhörerinnen zum Schmunzeln (“Ich hab mit Eiskunstlauf angefangen. Aber mit dem Scheiß hab ich aufgehört, als ich die Eishockeyspieler gesehen habe. Am nächsten Tag hat mein Papa mir eine Ausrüstung gekauft!”). Erschreckend hingegen waren teilweise die Tatsachenberichte von Sylvia Nowack, Sprecherin der Frauen-Vollversammlung des DOSB, die unter anderem über die fragwürdigen Trikot-Regularien im Beachvolleyball der Frauen sprach: Damit bei zunehmender Athletik die Attraktivität nicht auf der Strecke bleibt, wurden insbesondere für die Damen-Trikots klare Vorgaben ins Regelwerk aufgenommen. So dürfen beispielsweise die Höschen an der schmalsten Stelle nicht breiter als 4 Zentimeter sein. Daraufhin waren sich alle einig: Ändern können diese Zustände vor allem die Zuschauerinnen, die sich über alle Missstände im Frauen-Profi-Sport beschweren, darüber diskutieren und nicht schweigend wegsehen. Ein gute Quintessenz aus einer informativen und interessanten Gesprächsrunde!

Scheinfrei live im L-Club

Scheinfrei live im L-Club

Am ersten Abend des Festivals hatte ich das Vergnügen, aus meinem Roman zu lesen. Einige Zuhörerinnen haben sich dann um 20 Uhr in den L-Club begeben, um mir zuzuhören, was mich sehr gefreut hat. Besonderes Highlight für mich war, dass Birte Rohles, die mein Buch beim Querverlag lektoriert hat, mich anmoderiert und mir in der anschließenden Talkrunde Fragen gestellt hat. Birte, danke für dein Engagement! Danach ging es dann noch fix zum Bücherstand des Querverlags, um meine Bücher zu signieren.

Wolkenlos am Strand

Wolkenlos am Strand

Am späten Sonntagnachmittag ging es dann mit schönen Erinnerungen und Sonnenbrand im Gepäck schon wieder zurück. Aber nicht, ohne noch sonnige Stunden am Strand genossen zu haben, wo noch viele Frauen nachfeierten, Volleyball spielten, ihren Kater ausnüchterten, mit Hund und Kind Spazieren gingen oder einfach im Sand lagen und den Wellen und Möwen zuhörten. Was bleibt noch? – Die Vorfreude auf L-Beach 2011!

L-BEACH – Der Countdown läuft …

Am morgigen Freitag ist es endlich so weit: Am Weißenhäuser Strand an der Ostsee fällt der Startschuss zu Europas größtem Strandfestival für lesbische Frauen! L-BEACH! Das Event, das von Freitag bis Sonntag dauert, ist ein Rundumschlag von Kultur, Sport, Musik und Spaß. Und ich freue mich ganz besonders, dass ich die Möglichkeit habe, am Freitagabend im L-CLUB aus Scheinfrei zu lesen. Um 20 Uhr gehts los!  Zum Festival-Booklet, in dem alle Veranstaltungen zu finden sind, geht es hier:
http://www.l-beach.com/festival/booklet.html

Klein, fein, gemütlich – meine dritte Lesung in München

Scheinfrei meets Max & Milian

Scheinfrei meets Max & Milian

Am 1. April war ich zu Gast in der schnuckligen Münchner Buchhandlung Max & Milian, um aus Scheinfrei zu lesen. Miri und Jan, die Organisatoren der Lesung, haben mit viel Liebe eine gemütliche Atmosphäre geschaffen: Es gab Wein, Käse und andere Snacks, und die Gäste fühlten sich rundum wohl.

Wein, Käse und liebe Leute! Was will man mehr?

Wein, Käse und liebe Leute! Was will man mehr?

Dass einer der Zuhörer sich vor Lachen nicht nur aus-, sondern sich den Wein auf seine Hose schüttete, war wohl einer der Höhepunkte des gelungenen Abends. Nach der Lesung und dem anschließenden Signieren blieb noch viel Zeit, um in den vielen Büchern zu stöbern, zu klönen und zu lachen. Ein toller Abend! Danke an Miri und Jan und natürlich an alle, die da waren.

Mehr zum Abend und weitere Beweisfotos gibt es bald unter Live.

Heimspiele in Bochum

Gestern gab es direkt zwei Bochumer Heimspiele: Eines, das leider enttäuschend verlief – der VfL ließ sich von den Dortmunder Nachbarn ein 1:4 aufdrücken. Und dann noch eines, das sehr schön war: Meine erste Lesung auf Bochumer Boden. Ein richtiges Heimspiel also.

Gemütliches Ambiente bei der Rosa Strippe

Gemütliches Ambiente bei der Rosa Strippe

Es war ein wunderschöner und rundum gelungener Abend mit rund 40 Zuhörerinnen. Die Besonderheit diesmal war vor allem, dass ich ungefähr 15 davon persönlich kannte, was sehr aufregend, aber auch richtig schön war. Danke an alle, die extra aus Städten wie Dortmund, Mönchengladbach, Düsseldorf, Gelsenkirchen, Oberhausen und natürlich auch aus Bochum angereist sind. Ich habe mich pudelwohl gefühlt – auch dank der gemütlichen Atmosphäre in den Räumen der Rosa Strippe. Ich komme sehr gern wieder!

Lauter liebe Menschen waren da ...

Lauter liebe Menschen waren da ...

Mehr Fotos gibt es nun bald auch unter Live. Die bisherigen Bilder sind netterweise bereitgestellt worden (©Schäfer).

Nun freue ich mich am heutigen Abend auf ein weiteres Heimspiel: CenterTV hat mich zu einem lockeren Talk ins Studio nach Bochum und dort in die Livesendung Café Heimat eingeladen, wo ich von 21 bis 22 Uhr mit Moderator Marco Boksteen über mein Buch, das Ruhrgebiet und andere Themen sprechen werde. Ich bin schon ganz gespannt und freue mich auf einen interessanten Abend.

Wer CenterTV nicht empfängt, kann die Sendung live unter www.centertv-ruhr.de mitverfolgen. Viel Spaß dabei!

Ei verbibscht! – Leipziger Allerlei

Lehmanns in Leipzig

Lehmanns in Leipzig

Frisch zurück aus Leipzig, mit allerlei Eindrücken. Vornehmlich positiven! Die Lesung in Lehmanns Buchhandlung war sehr schön. Regina Nössler, die ich just kurz vorher erst kennengelernt habe, hat mit mir zusammen gelesen. Sie aus Kerzenschein-Phobie, ich aus Scheinfrei.

Vor der Lesung habe ich die Zeit noch ein bisschen genutzt, um mir Leipzig anzuschauen. Und ich musste feststellen, dass die Leipziger ein hilfsbereites und zuvorkommendes Völkchen sind. Schon beim Suchen meines Hotels war dies sogleich mein erster Eindruck. Ich habe eine Dame angesprochen und sie gefragt, ob sie sich auskenne. Binnen weniger Sekunden war ich umringt von einem ganzen Pulk von Leuten, die alle zwar ebenso wenig Ahnung hatten wie ich, aber zumindest sehr gute Ideen (mal die Apothekerin an der Ecke zu fragen, die sei sehr nett; da vorn sei auch ein Hotel, das heiße aber anders; fußläufig könne man eigentlich alles gut erreichen, aber den Namen des Hotels habe man noch nie gehört; mal am Bahnhof fragen, wo ich zwar gerade herkomme, aber die wüssten sicher Bescheid). Da bekommt man gleich Lust, die Begegnungen literarisch zu verarbeiten. Herrlich!

Wenn man in einer neuen Stadt ist, muss man sich zwangsläufig weiterbilden. Ich habe mir ein Sächsisches Wörterbuch gekauft, das mir noch lange Freude bereiten wird. Ich habe bei einigen Wörtern auch enge Verwandtschaften zum Ruhrdeutschen festgestellt. So könnte der liebevolle Ausdruck “Mottenkopp” (= eigensinniger Mensch) auch durchaus in Duisburg oder Gelsenkirchen Verwendung finden. Begeistert bin ich ebenso von der “Schmatzmaschine” (= Mund), die ab sofort in meinen Sprachgebrauch Eingang finden wird. Und da alle guten Dinge ja angeblich immer drei sind, hier noch mein ungeschlagener Favorit: Die “Arschmater” (= Sorge, Angst oder Aufregung). Das ruft mir eine Linguistik-Vorlesung wieder in Erinnerung, in der mein damaliger hochbegabter Prof diverse Dialekte des Deutschen perfekt zum Besten gab.

Bilder gibt’s ab sofort frisch unter Live. Viel Spaß dabei!

Lesungen …

Lesung aus Sex II mit Lino Wirag und Moses Wolff

Lesung aus Sex II mit Lino Wirag und Moses Wolff

Die erste Sex II-Lesung habe ich am vergangenen Freitag hinter mich gebracht. Es war ein schöner Abend, an dem Lino Wirag, Moses Wolff und ich unsere Texte in der Buchhandlung Sinn & Sinnlichkeit in München präsentieren durften. Bildmaterial gibt es ab sofort unter Live. Dort nun auch nachgereicht endlich Beweisfotos aus Bamberg.

Und es dauert nicht lange, dann steht die nächste Scheinfrei-Lesung an. In zehn Tagen führt es mich in die Lehmanns Buchhandlung nach Leipzig, worauf ich mich schon sehr freue!

Was bringt das neue Jahr?

Neben allerlei Vorsätzen wie “mit dem Rauchen aufhören”, “mehr Sport machen” und “Küchenschränke auswischen” stehen vor allem einige Lesungen im ersten Quartal an: Im Januar lese ich zum ersten Mal meine Kurzgeschichte aus Sex – Von Spaß war nie die Rede II in München. Gemeinsam mit Moses Wolff und Lino Wirag, die ebenfalls ihre Texte lesen. Und das in der schönen Buchhandlung Sinn & Sinnlichkeit, die direkt an der Reichenbachbrücke, also an der Isar liegt.
http://www.sinnundsinnlichkeit.com/

Im Februar führt es mich nach Leipzig, worauf ich mich auch schon ganz besonders freue. Ich hoffe, dass ich Zeit finde, um mir die Stadt ein bisschen anzusehen, bevor es dann abends zur Lehmanns Buchhandlung geht. Regina Nössler wird aus Kerzenscheinphobie lesen, ich aus Scheinfrei.
http://www.lehmanns.de/leipzig

Und im März kommt dann mein allererstes Heimspiel – ich lese bei der Rosa Strippe in Bochum. Allerdings vor geschlossener Gesellschaft. Im Sommer wird es aber eine Wiederholung geben, und dann öffentlich.
http://www.rosastrippe.de/

Genaue Termine und Lesestätten sind unter Termine zu finden.

Und wer noch einen Tipp für 2010 braucht, der sollte sich schleunigst mit dem Programm von RUHR2010 vertraut machen. Am besten ist es, sich mal ein Jahr bezahlten Urlaub zu nehmen und alles zu besichtigen und mitzuerleben:
http://www.ruhr2010.de

Romantisches Bamberg

Was für eine herrliche Stadt! Am Freitag hatte ich Gelegenheit, vor meiner abendlichen Lesung noch ein bisschen durch das wunderschöne Bamberg zu flanieren und mir einige der vielen Sehenswürdigkeiten anzuschauen.

Später erklärte mir René von Uferlos e.V., dass Bamberg den größten unversehrt gebliebenen Stadtkern ganz Deutschlands und deshalb dieses schmucke Flair besitzt. Eine Stadt, in der es sich offenbar sehr gut leben lässt; das konnte ich auch bei einigen Gesprächen am Abend feststellen. Wolfgang, der Inhaber der gemütlichen Weinstube, in der Martin Arz und ich lesen durften, bekannte sich als verliebter Ur-Bamberger, der mich darum beneidete, sein geliebtes Städtchen mit dem unverbrauchten neuen Blick betrachten zu dürfen. Schließlich war ich zum ersten Mal hier!

Geboten wird den 70.000 Einwohnern offensichtlich auch einiges. Das kann der einzige Grund dafür sein, dass zu unserer Lesung nur drei Hand voll Leute erschienen. Aaaaber: so klein es auch war, so nett war das Publikum! Voller Aufmerksamkeit verfolgten die Zuhörerinnen und Zuhörer unsere zweistündige Lesung mit lustigen und mörderischen Zutaten.

In der Galerie am Unteren Stephansberg

In der Galerie am Unteren Stephansberg

Das gemütliche Beisammensein im Anschluss wurde u. a. mit dem Bamberger Rauchbier begangen, was mir noch einen Tag später in den Knochen steckte. Was mich nicht daran hindert, bald ein weiteres zu öffnen, das wir von Uferlos geschenkt bekommen haben.

Ein schöner Abend war es, fast ein bisschen familiär! Weitere Fotos folgen in den nächsten Tagen unter Live … (Danke an Martin und Carsten für’s Fotografieren!)

Bilder der Lesbisch-schwulen Lesenacht …

… nun unter Live endlich online. Ich habe mich gefreut, dort aus Scheinfrei lesen zu dürfen. Vielen Dank an die ambitionierte Hobbyfotografin, die mir ein paar bildliche Souvenirs der Frankfurter Lesenacht vom 17. Oktober 2009 beschert hat. :-)

Scheinfrei on Tour … to Bamberg!

In zweieinhalb Wochen ist es endlich wieder soweit: Scheinfrei live! Diesmal verschlägt es mich in das schöne Bamberg, und ich bin schon ganz gespannt auf die Stadt und natürlich die Lesung, die ich gemeinsam mit Martin Arz abhalten werde. Wer also am 27. November noch nichts im Kalender stehen hat, sollte sich den Termin schnell eintragen! Ich freue mich schon auf einen abwechslungreichen und schönen Abend! Und über Tipps, was man sich in Bamberg ansehen sollte, wäre ich ebenso glücklich …

Scheinfrei in der (positiven) Kritik

Seit knapp vier Wochen ist Scheinfrei im Handel erhältlich, und nun gibt es die erste Rezension. Ich freue mich sehr, dass MEIER’S UNI EXTRA mein Buch in ihrer Wintersemesterausgabe 09/10 rezensiert hat und dass sie so positiv ausgefallen ist. Wer mehr lesen möchte, kann dies hier tun:
http://issuu.com/godelta.de/docs/uniextra_optimiert3/1?mode=a_p
Die Rezension befindet sich auf Seite 35.

Dass Liebeskummer Liebeskummer ist, ob es sich um eine Geliebte oder einen Geliebten handelt, ist ein Gemeinplatz, der selten so unverkrampft rüberkommt wie hier.

Außerdem hat Konny von
http://lesben.org
mich zu einem Interview eingeladen, das in den nächsten Tagen oder Wochen stattfinden wird. Ich werde natürlich darüber berichten. Konny hat auf dem Buchmessestand des Querverlags mein Buch (
http://www.l-talk.de/kulturelles/querverlag-lesben-auf-der-buchmesse-teil-2.html
) entdeckt und mich abends nach meiner Lesung bei der Lesenacht im LSKH in Frankfurt angesprochen. Danke schon mal dafür, liebe Konny! Und toll, dass du auf deiner Website auch mein Buch aufgeführt hast. Wer Konnys Bericht von der Lesenacht lesen möchte, kann das hier tun:
http://www.l-talk.de/kulturelles/lesbisch-schwule-lesenacht-zur-buchmesse.html

Zurück aus Frankfurt

Buchmesse Was für ein aufregendes Wochenende! Freitag war ich den ganzen Tag auf der Buchmesse, am Samstag habe ich  meine letzten Scheinfrei-Flyer verteilt und abends bei der Lesbischschwulen Lesenacht gelesen. Heute ging es dann vom morgendlich warmen Frankfurt zurück ins weitaus kältere München. Uff! War das alles schön! :-)

In der nächsten Woche werde ich unter Live Fotos von der Lesenacht posten – egal, ob sie jetzt nun Lesbischschwule oder Schwullesbische Lesenacht hieß ;-) In jedem Fall war es ein wunderschöner Abend mit vielen interessanten Menschen, Büchern und einem gigantischen Publikum!

Die Welt auf Papier – Buchmesse in Frankfurt

Frankfurt Bankenviertel

Frankfurt Bankenviertel

Die Frankfurter Buchmesse ist in vollem Gange – und wieder gibt es hunderttausende Neuerscheinungen. Viele davon werden bis Sonntag wieder massenhaft beworben, viele andere werden nur als Staubfänger in den Regalen stehen. Einen interessanten Artikel aus der ZEIT, der mir heute empfohlen wurde, möchte ich in diesem Zusammenhang gern erwähnen. Anhand eines Paradebeispiels wird hier erläutert, wie das eigentlich funktioniert, einen Bestseller zu “machen”. Denn der Bestseller hat oft nur wenig mit dem Schreiben und dem Autor zu tun. Vielmehr passiert das Bestsellermachen hinter den Kulissen: im Marketing, mit Geld, Investoren und einer mitunter aggressiven Werbeoffensive. Wer sich dafür interessiert, sollte unbedingt weiterlesen:
http://www.zeit.de/2009/42/DOS-Dick-und-doof?page=all

Trotzdem sollte man sich dadurch nicht abschrecken lassen. Die Buchmesse lässt das Herz jedes Buchfanatikers höher schlagen. Also nichts wie los, ab ins Getümmel. Eines ist nämlich sicher: Für jeden Geschmack ist was dabei.

Und wer am Samstagabend noch nichts geplant hat, sollte sich natürlich aufmachen zur Schwullesbischen Lesenacht (siehe Termine). Dann also bis Samstag ;-) Ich werde jetzt die letzten Sachen in meinen Koffer packen, denn morgen früh geht’s los. Ins Getümmel nach Frankfurt …

Scheinfrei live

Meine erste Lesung (siehe auch Live) habe ich hinter mich gebracht! Und bald steht schon wieder die nächste an: Im Rahmen der Frankfurter Buchmesse (www.buchmesse.de) veranstaltet das Lesbisch-Schwule Kulturhaus am Samstag, 17. Oktober die Schwullesbische Lesenacht. Christoph Wildt liest aus Anleitung zum Mord, Anne Bax aus Kochen & Küssen und Karin Rick aus Chaosgirl. Corinna Waffender stellt zudem die Krimireihe Quer Criminal vor. Meine Wenigkeit liest aus – wie könnte es anders sein – Scheinfrei. 19 Uhr. Klingerstraße 6, 60313 Frankfurt am Main.

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