Champions in Duisburg

Ein glücklicher Sieg gegen London

Ein glücklicher Sieg gegen London

Am Mittwoch, den 10. März ging es in der MSV Arena rund: Die Champions League der Frauen! Der FCR Duisburg trat gegen den starken Gegner Arsenal London an. Es fielen drei Tore – allesamt geschossen durch den FCR. Leider war ein Eigentor dabei. Aber trotzdem hat es für den 2:1-Sieg gereicht. Und wenige Tage später, am vergangenen Sonntag, fand in London direkt das Rückspiel statt, das der FCR auch für sich entschied – diesmal mit einem 2:0. Somit sind die Duisburgerinnen im Halbfinale und treffen dort ausgerechnet auf den deutschen Gegner Turbine Potsdam. Die überragenden Potsdamerinnen haben beide Spiele gegen Roa Idrettslag mit 5:0 für sich entschieden. Das lässt auf ein spannendes Duell zwischen dem amtierenden Uefa-Cup-Sieger und dem Deutschen Meister 2009 schließen.

In der MSV Arena

In der MSV Arena

Am 3. April findet dann auch noch das DFB-Halbfinal-Spiel statt: Auch dort trifft der FCR auf Bundesliga-Spitzenreiter Potsdam. Vor heimischer Kulisse im PCC-Stadion in Duisburg. Zwei äußerst wichtige und schwer vorhersehbare Partien, die aber sicher beide einen Gang ins Stadion wert sind!

Alle ab nach Duisburg!

Am nächsten Mittwoch, den 10. März ist es so weit: Die Champions League Begegnung des FCR Duisburg gegen Arsenal London in der MSV Arena. Wie erhofft ist auch Linda Bresonik mit von der Partie und trainiert nach ihrer Verletzung aus der Länderspielbegegnung gegen Nordkorea bereits wieder.

Bei so humanen Ticketpreisen (14 Euro Sitzplatz, 8 Euro Stehplatz) sollten doch diesmal wieder tausende Fans und Fußballbegeisterte nach Duisburg strömen. Schließlich spielen hier zwei Top-Mannschaften gegeneinander: Der DFB-Pokal- und UEFA-Cup-Sieger 2009 gegen den englischen Meister. Das verspricht einen spannenden Fußballabend. Anpfiff ist um 19.30 Uhr. Karten können auch noch ab anderthalb Stunden vor Spielbeginn direkt in der MSV Arena erworben werden. Also nichts wie hin!

Linda Bresonik selbst gibt hier auch noch ein kurzes Statement ab …

Tag der Revierderbys

Hinter mir liegen fußballintensive Wochen – und heute wird es schon wieder besonders spannend. Zwei Revierderbys stehen auf dem Programm: Der MSV Duisburg empfängt Rot-Weiß Oberhausen, und in Dortmund gastieren die Schalker Nachbarn.

Da die Spiele, die ich mir angeschaut habe, jetzt schon wieder ewig zurückliegen, diesmal nur ein kleiner Rückblick samt Beweisfotos.

Mit Haiti-Spenden-Nasen vorm VfL-Spiel

Mit Haiti-Spenden-Nasen vorm VfL-Spiel

Am 13. Februar empfing der VfL Bochum die Gäste aus Hoffenheim. Vor dem Spiel gabs gegen eine Spende rote Nasen – passend zu Karneval und als Unterstützung für die Opfer in Haiti.

Es war eine klasse Partie zwischen den Gastgebern und den 1899ern. Die Stimmung in der Ostkurve war wieder einmal gigantisch. “Unten auf dem Rasen kämpft ihr für unsere Farben. Auf geht’s, VfL Bochum, schieß ein Tor!” Die Bochumer haben sich die Fangesänge zu Herzen genommen und ein tolles 2:1 errungen. Der erste Heimsieg seit August 2009 ist also dingfest.

Hier noch ein kurzes Video zum Grönemeyer-Kult-Song:

Am 17. Februar ging es dann in die MSV Arena nach Duisburg, wo die deutsche Frauen-Nationalmannschaft Nordkorea empfing. Ausgerechnet die FCR-Damen Annike Krahn und Inka Grings fehlten in der Partie.

Schockmoment nach einer knappen Viertelstunde: Nadine Angerer stößt mit einer nordkoreanischen Stürmerin so unglücklich zusammen, dass sie gegen Lisa Weiß ausgetauscht werden muss. Die Torhüterin von SG Essen-Schönebeck hat ihre Sache jedoch gut gemeistert und den Kasten der Deutschen sauber gehalten.

Eine überragende Lira Bajramaj schoss dann in der 21. Minute das 1:0, perfekt vorgelegt durch Birgit Prinz, die an diesem Tag ihr 200. Länderspiel absolvierte. Wenige Minuten später folgte das 2:0 durch Simone Laudehr. In der zweiten Halbzeit wurde mit deutlich weniger Tempo gespielt, doch es kam noch zu einem 3:0 durch Celia Okoyino da Mbabi, die für Melanie Behringer eingewechselt worden war.

Ein ordentliches Spiel mit gutem Ergebnis, und das vor einer tollen Kulisse in der MSV-Arena entschädigte auch dafür, dass lediglich 9.570 Zuschauer den Weg nach Duisburg angetreten hatten.

MSV Arena

MSV Arena

Ein bisschen enttäuscht allerdings war ich, dass Birgit Prinz, die knapp zwei Meter neben mir ihr Trikot verschenkt hat, mir kein Autogramm geben wollte. Allerdings könnte das an der alkoholisierten Person neben mir gelegen haben, die in einer Tour schrie: “Inka, du siehst so toll aus!” – Da wäre ich als Birgit Prinz vielleicht auch genervt gewesen … Also vergeben und vergessen!

Ein kleiner Tipp in Richtung DFB: Beim nächsten Mal ruhig einen Fan-Artikel-Wagen bereitstellen. Zahlreiche Fans waren enttäuscht, dass es nichts zu kaufen gab!

Applaus für Leistung und Fans

Applaus für Leistung und Fans in der MSV-Arena

Am darauffolgenden Samstag, den 20. Februar stand ein Kontrastprogramm zum Länderspiel in meinem Kalender. Nach etlichen Jahren habe ich mal wieder ein Spiel von SG Essen-Schönebeck besucht. Allerdings in den Fan-Reihen des FCR Duisburg.

Das beinahe menschenleere Stadion Am Hallo ließ nicht gerade auf eine Begegnung der 1. Bundesliga schließen: knapp 1.000 Zuschauer waren gekommen, um bei Temperaturen unter dem Nullpunkt und wechselnden Hagel- und Schneeschauern eine ernüchternde Partie zu sehen. Der FCR ließ zwei wichtige Punkte in Essen zurück, am Ende gab es nur ein frustrierendes 1:1. Man muss schon sagen, dass der FCR in der Vergangenheit selten einen so chaotischen Spielaufbau gezeigt hat. Das kann auch nicht allein an der Tatsache gelegen haben, dass die gesperrte Simone Laudehr fehlte und auch Linda Bresonik wegen muskulärer Probleme wenige Minuten vor Spielbeginn doch von der Aufstellung genommen wurde. Das Spiel war nicht schön anzusehen – immer wieder kamen Pässe nicht an, es fehlte an Ideen und offenbar auch an Motivation. Der gehandicapten Inka Grings war die Frustration deutlich anzusehen, denn kaum ein Pass kam vernünftig bei ihr an.

Nix los auffem Platz ...

Nix los auffem Platz in Essen ...

Letztlich teilten sich Gastgeber und Gäste die Punkte, worüber sich die Essenerinnen merklich freuten, als der Schlusspfiff ertönte. Kein Wunder, schließlich war es für die SG Essen-Schönebeck ein guter Schritt in Richtung Klassenerhalt, gegen die übermächtigen Nachbarn aus Duisburg einen Punkt zu erzielen. Der FCR dürfte sich jedoch extrem über die vertane Chance ärgern, punktgleich mit Tabellenführer Turbine Potsdam zu bleiben oder sogar das Torverhältnis zu verbessern. Potsdam hat zeitgleich 4:0 in Freiburg gewonnen und seine Führung mit insgesamt 35 Punkten nun ausgebaut.

Mit Spannung erwarte ich nun die Champions League Begegnung am 10. März in der MSV Arena, wo der FCR auf Arsenal London trifft. Bleibt zu hoffen, dass da wieder ein ideenreicher und funktionierender Fußball gespielt wird und auch Bresonik und Laudehr wieder mit von der Partie sind.

Fußball in Bochum, Duisburg, Essen und Oberhausen

Am vergangenen Mittwoch war ich beim DFB-Pokalspiel des FC Bayern München gegen Greuther Fürth. Was für ein Spiel! Obwohl mir zeitweise Finger und Zehen eingefroren sind, hat es sich gelohnt. Es war das Spiel David gegen Goliath – oder auch Mittelfranken gegen Oberbayern. Und in der ersten Halbzeit sah alles nach einer kleinen Sensation aus. Die Fürther waren mutig, selbstbewusst und ideenreich; spielten nach vorne, überrannten die nicht vorhandene Münchner Abwehr und erzielten einen Halbzeitstand von 1:2. Eine hundertprozentige Torchance (zwei Fürther gegen Bayerns Tormann) vergaben die Zweitligisten leider. Und trotzdem war “David” klar überlegen. Doch in der zweiten Halbzeit wurden die Oberbayern durch Louis van Gaal offenbar geweckt. In der Abwehr stimmte zwar immer noch wenig, und immer wieder ließ sich “Goliath” den Ball durch den Außenseiter wegnehmen, doch am Ende reichte es dann zu einem eindeutigen 6:2 für die Hausherren. Es war ein verrücktes Spiel – und eine Sensation hätte ich den Fürthern absolut gegönnt.

Umso angespannter bin ich am heutigen Tag. Der RWO ist zu Gast auf dem Tivoli und wird sich dort anstrengen müssen, um den kleinen Höhenflug des vergangenen Spieltags weiter ausbauen zu können. Ich bin heute jedoch im Rewirpower Stadion und schaue mir an, was der VfL Bochum gegen die Gäste aus Hoffenheim bringt.

In der kommenden Woche stehen dann noch weitere Stadionbesuche in meinem Kalender: Besonderes Highlight ist die Begegnung der deutschen Damen gegen Nordkorea. Die Nationalmannschaft trägt ihr Länderspiel in der MSV Arena in Duisburg aus. Und ich bin dabei!

Am nächsten Wochenende werde ich dann nach langer Zeit mal wieder das Stadion des SG Essen-Schönebeck Am Hallo beehren, wo der FCR Duisburg gastiert. Und sicher bleiben noch Zeit und Energie, um sich anzusehen, was der RWO gegen die spielstarken Fürther ausrichten kann. Wenn die Mittelfranken im Niederrheinstadion genauso auftreten wie in der Allianz Arena, wird das ein hartes Stück Arbeit für die Rot-Weißen.

Es wird auf jeden Fall eine fußballintensive Woche! Was gibt’s Schöneres … Und natürlich kommt auch der Karneval nicht zu kurz. Helau & Alaaf!

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