“anne Castroper”. Ein Jahrhundert Fußball mitten in Bochum. Eine Rezension.

100 Jahre schon tragen der VfL Bochum und seine Vorgängervereine „anne Castroper“ ihre Heimspiele aus. Die Castroper Straße in Bochum ist seither Pilgerstätte für Fans und auch Aushängeschild für traditionsreichen Sport.

Nun hat der Verlag Die Werkstatt zum Jubiläum ein großartiges Stück Zeitgeschichte vorgelegt. „anne Castroper“ ist ein 180 Seiten starkes Mammutprojekt aus vielen Blickwinkeln: Bildband, Geschichtsbuch, Anekdotensammlung, must-have für jeden VfL-Fan und nicht zuletzt eine Hymne an das Ruhrgebiet und seinen Fußball.

Ein großer historischer Abriss beantwortet viele Fragen, die sich einem VfL-Fan bis dato nicht einmal gestellt haben. Zum Beispiel, warum die berühmte 1848, also die einprägsame Zahl, die jeder Fan in der Ostkurve Heimspiel für Heimspiel, in guten wie in schlechten Zeiten, besingt, eigentlich falsch ist. Und wie es dazu kam, dass auf dem heutigen Gelände des rewirpowerSTADIONs der Wanderzirkus Sarrasani seine Zelte aufschlagen durfte.

Doch die Castroper steht nicht nur für den VfL. So wird das geliebte „Schmuckkästchen“ an der Castroper Straße im Jahr 2010 offiziell „FIFA WM Stadion Bochum“ – für die FIFA-U20-Frauen-WM. Der 13. Juli 2010 geht in die Bochumer Fußballgeschichte ein. Und bricht auch gleich den Zuschauerrekord für ein U20-WM-Eröffnungsspiel: 24.000 Zuschauer sehen die Begegnung gegen Costa Rica. So darf Bochum sich nicht nur als perfekter Gastgeber rühmen – sondern voller Vorfreude auf das Jahr 2011 blicken: Vier Gruppenspiele der FIFA-Frauen-Fußball-WM werden „anne Castroper“ ausgetragen. Und führen die deutschen Frauen hoffentlich an das ersehnte Ziel. Weltmeisterinnen im eigenen Land.

Unter der Rubrik „Nachbarn vonne Castroper“ kommen ebensolche zu Wort und erzählen davon, wie es sich lebt, so mittendrin im Geschehen des VfL. So plaudert die 90-jährige Rentnerin Lieselotte Mense darüber, wie sie den kleinen Hermann Gerland als Pflegekind bei sich aufnahm. Und eine Justizvollzugsbeamtin schildert, warum sie die Glücksbringerin für den Fanklub „Machos Bochum“ ist.

„anne Castroper“ ist ein Buch für jeden, der sich für Fußball interessiert. Für jeden, der mehr erfahren will über die Straße, die für ihre Bewohner ein ganz eigenes Lebensgefühl darstellt.

Fazit: Hier ist ein Bild- und Textband entstanden, der für alle Geschmäcker was dabei hat: für den, dem die Fakten und für den, dem die kleinen, feinen Geschichten hinter den Kulissen am Herzen liegen.

“anne Castroper”

Ein Jahrhundert Fußball mitten in Bochum

Henry Wahlig

176 Seiten
21 x 29,7 cm
Hardcover
Fotos, unter Mitarbeit von David Nienhaus, Christian Schönhals
und der Presseabteilung des VfL Bochum 1848

ISBN: 978-3-89533-779-6
1. Auflage 2011

Und noch eine …

… Rezension. Diesmal hat sich Nicole Bruschkeit für www.lesben.org mein Buch geschnappt und rezensiert. Herzlichen Dank!

Petra Brumshagen legt in ihrem Debütroman „Scheinfrei“ einen herrlich locker-unverstellten Humor an den Tag und zeigt einen ausgeprägten Sinn für ausgefallene Einfälle. Dennoch geht der Ernst des Lebens nicht einfach an ihren sympathischen Charakteren vorüber. So bietet der Roman kurzweiliges Lesevergnügen, ohne zu einem reinen Friede-Freude-Eierkuchen-Idyll zu verkommen. Sehr gelungene Mischung!

Wer die ganze Rezension lesen möchte, schaut unter http://www.lesben.org/index.php?option=com_content&view=article&id=7955:scheinfrei-von-petra-brumshagen-rezension-von-nicole-bruschkeit&catid=408:rezensionen&Itemid=423

Neue Rezension zu Scheinfrei

Manchmal ist es hilfreich sich zu googlen. Manchmal auch schrecklich. Im jüngsten Fall bin ich ganz zufrieden, da ich wieder mal auf eine neue Rezension zu Scheinfrei gestoßen bin. Das UP-Campus Magazin aus Passau hat sich meinem Roman gewidmet, und mit dem Urteil des Rezensenten kann ich mich anfreunden, wenn es da heißt:

Studenten, die nach Aufmunterung suchen, sollten zu diesem Buch greifen. Eltern, die glauben die Sorgen ihres studierenden Kindes zu kennen, sollten sich den Spaß machen und „Scheinfrei“ lesen. Vielleicht versteht man sein Kind urplötzlich besser.

Das klingt doch so, als sei meine Zielgruppe um einige Prozentpunkte gestiegen! :-) Sehr schön. Wer die ganze Rezension lesen möchte, kann das hier tun: http://www.up-campusmagazin.de/freizeit/brumshagen-scheinfrei.htm

Scheinfrei in der (positiven) Kritik

Seit knapp vier Wochen ist Scheinfrei im Handel erhältlich, und nun gibt es die erste Rezension. Ich freue mich sehr, dass MEIER’S UNI EXTRA mein Buch in ihrer Wintersemesterausgabe 09/10 rezensiert hat und dass sie so positiv ausgefallen ist. Wer mehr lesen möchte, kann dies hier tun: http://issuu.com/godelta.de/docs/uniextra_optimiert3/1?mode=a_p Die Rezension befindet sich auf Seite 35.

Dass Liebeskummer Liebeskummer ist, ob es sich um eine Geliebte oder einen Geliebten handelt, ist ein Gemeinplatz, der selten so unverkrampft rüberkommt wie hier.

Außerdem hat Konny von http://lesben.org mich zu einem Interview eingeladen, das in den nächsten Tagen oder Wochen stattfinden wird. Ich werde natürlich darüber berichten. Konny hat auf dem Buchmessestand des Querverlags mein Buch (http://www.l-talk.de/kulturelles/querverlag-lesben-auf-der-buchmesse-teil-2.html) entdeckt und mich abends nach meiner Lesung bei der Lesenacht im LSKH in Frankfurt angesprochen. Danke schon mal dafür, liebe Konny! Und toll, dass du auf deiner Website auch mein Buch aufgeführt hast. Wer Konnys Bericht von der Lesenacht lesen möchte, kann das hier tun: http://www.l-talk.de/kulturelles/lesbisch-schwule-lesenacht-zur-buchmesse.html

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