100 Tage bis zur Frauenfußball-WM

16 Länder, 10 Spielstätten, 3.000 Volunteers und noch 100 Tage. Dann beginnt die FIFA Frauen WM 2011 in Deutschland.

Der erweiterte Kader der deutschen Frauen-Nationalmannschaft für die WM 2011 steht. Unter den 26 Spielerinnen sind 15 Weltmeisterinnen, fünf U-20-Weltmeisterinnen und drei Europameisterinnen. Titel, die auf eine erfolgreiche WM im eigenen Land hoffen lassen.

Sommermärchen reloaded – so heißt der offizielle Facebook-Auftritt zur WM 2011. Doch Silvia Neid gibt sich im Interview mit WELT KOMPAKT realistisch: „Es ist Fakt, dass es gar nicht so groß werden kann. Bei der Männer-WM waren 32 Teams am Start, bei uns sind es nur 16.“

2006 wurde zum Sommermärchen. Schöne Fußballwochen mit Sonnenschein, spannenden Spielen und Fans aus der ganzen Welt. Ein absolutes Vorbild für die Organisation des weiblichen Gegenstücks fünf Jahre danach. „Es wird alles etwas kleiner werden“, weiß Silvia Neid. „Aber bei gutem Wetter genauso schön.“

Leistungsträgerinnen wie Birgit Prinz, Ariane Hingst, Inka Grings und Kerstin Garefrekes sind alte Hasen, titelverwöhnt und hungrig auf das große Heimspiel. Für einige Spielerinnen wird es der letzte große Auftritt der Karriere sein. „Wir brauchen für die WM ein starkes Team – und das werden wir auch haben.“ Mit diesen Worten stellte die DFB-Trainerin den erweiterten Kader vor, mit dem sie in die Vorbereitung auf die Weltmeisterschaft 2011 vom 26. Juni bis 17. Juli im eigenen Land geht.

Neben Routiniers wie Birgit Prinz (208 Länderspiele) oder Ariane Hingst (169) gibt die Bundestrainerin auch erfolgreichen jungen Nachwuchsspielerinnen wie Celia Okoyino da Mbabi (51 Länderspiele), Babett Peter (47), Lira Bajramaj (43) oder Kim Kulig (20) die Chance, für ihre Heimat anzutreten.

„Wir hatten einen bestimmten Spielerinnen-Kreis schon lange im Blick. Da mussten wir alle Argumente gegeneinander abwägen. Insofern ist keine Entscheidung gegen eine Spielerin getroffen worden, es gab nur einige Spielerinnen, die mehr Punkte auf unserer Liste sammeln konnten als andere“, sagt Silvia Neid.

Auch Annike Krahn ist zur Freude ihrer Fans mit von der Partie. Sie arbeitet gerade an ihrem Comeback nach einem Kreuzbandriss. „Was die Verletzung angeht, so ist sie auf einem sehr guten Stand. Natürlich gilt auch für sie, dass ich in den endgültigen Kader nur Spielerinnen nominieren werde, die ihre volle Leistung in der Endrunde abrufen können“, so Silvia Neid.

Der endgültige WM-Kader mit 21 Spielerinnen wird wohl bereits bis zum Start des fünften Lehrgangs, der am 29. Mai beginnt, feststehen.

Der erweiterte WM-Kader für die FIFA Frauenfußball-WM 2011

Facebook-Auftritt Sommermärchen reloaded

Tickets

Quelle:

DFB-News zur Frauen-WM

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Eine Antwort

  1. Gute kompakte Infos, die sogar einem Laien wie mir Lust auf Frauenfußball machen!

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